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Montag, 28. Juni 2004, 19:48

Lyrics

Lyrics -Stalker-

What's the background of the -Stalker- lyrics?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lilith« (8. März 2005, 20:17)


2

Montag, 28. Juni 2004, 20:11

RE: Lyrics

German translation / Deutsche Übersetzung:

Lyrics -Stalker- (Zweiter Versuch!)

Was ist der Hintergrund der -Stalker- Lyrics? Ich finde den Refrain sehr interessant, weiß aber nicht, was ich über den restlichen Text denken soll.
Danke, Joakim.

3

Freitag, 23. Juli 2004, 13:50

RE: Lyrics

@ Lilith:

At the time 'Stalker' was written I was inspired by the dreamlike surrealism of writers such as William S Burroughs (achieved by cut-up technique) and the 'stream of consciousness' ideas of James Joyce, as well as the haunting and frightening freeze-frame, beneath-the-mask expressionist paintings of Francis Bacon.

I have a habit of sleeping with a dictaphone by my bed. If I wake up from a dream I make notes and then I write it down. It's a way of tapping into the subconscious for later use. I also collect quotes and snippets of writers I like, stuff from magazines or from the internet. 'Stalker' (among a lot of my lyrics) was composed by applying cut-up in a controlled and only semi-random way to some of this material. I had this idea of fusing self-contained lines, words and sentences in sequences, each with its own particular meaning or idea, into a larger whole. This way you can see it as a series of events separated from the others or as a natural progression of impressions from A to B. Every line is a story in itself, but it has a phonetic or subjective connection with the next one, so it's actually a multitude of lyrics in one, with the chorus acting like a focal centre to fit this stream or collection of diverse tangents into the cyclic format of a pop song.

I know this sounds terribly pretentious and intellectual and in a way it is, but the underlying idea is simple. It's supposed to trigger your imagination and paint pictures in your mind. Then you can see what you want to see and what you see is related to your own life, personality and desires. Not mine.

And that's so much more interesting, isn't it?

Additional value ;) :

http://web.archive.org/web/2000101717214…imer/0013b.html

http://www.reitzes.com/cutup.html

http://www.artchive.com/artchive/B/bacon.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Stream_of_consciousness

4

Montag, 2. August 2004, 23:21

RE: Lyrics

German translation / Deutsche Übersetzung:

@ Lilith:

Zu der Zeit als 'Stalker' geschrieben wurde, wurde ich von dem durch Cut-Up-Techniken ermöglichten, traumähnlichen Surrealismus von Autoren wie William S Burroughs und den 'Stream Of Consciousness'–Konzepten von James Joyce inspiriert, als auch von den gespenstischen und beängstigenden, hinter die Maske schauenden Standbild-Porträts der expressionistischen Malerei von Francis Bacon.

Ich hab die Angewohnheit mit einem Diktiergerät neben meinem Bett zu schlafen. Wenn ich aus einem Traum erwache, mache ich mir Notizen und schreibe sie später auf. Es ist eine Methode, das Unterbewusstsein für spätere Verwendung anzuzapfen. Ich sammle ebenso Zitate und Textbruchstücke von Autoren die ich mag, Sachen aus Magazinen und aus dem Internet. 'Stalker' (und viele andere meiner Texte) wurde komponiert durch die Anwendung von Cut-Up-Technik in einer kontrollierten und lediglich semi-zufälligen bei einigem des Materials.
Ich hatte diese Vorstellung, in sich geschlossene Zeilen, Worte und Sätze in Sequenzen, die jeweils eine eigene Bedeutung haben, in ein größeres Ganzes zu verschmelzen. Auf diese Art kann man es als eine Serie von Ereignissen sehen, getrennt voneinander oder als eine natürliche Folge von Eindrücken von A nach B. Jede Zeile ist eine Geschichte für sich, aber es hat eine phonetisch oder subjektive Verbindung mit der nächsten, somit ist es eigentlich eine Vielzahl von Texten in einem, mit dem Refrain als Dreh- und Angelpunkt, um diesen Strom oder die Sammlung von diversen Tangenten in das zyklische Format eines Popsongs einzupassen.

Ich weiß, das klingt furchtbar anmaßend und intellektuell und in gewisser Hinsicht ist es das auch, aber die eigentliche Idee ist ganz einfach. Es soll deiner Fantasie freien Lauf lassen und dich in Gedanken Bilder malen lassen. Dann kannst du sehen, was du sehen willst, und was du siehst bezieht sich auf dein eigenes Leben, deine Persönlichkeit und deine Wünsche. Nicht auf meine.

Und das ist doch sehr viel interessanter, oder nicht?

Zusätzliche Informationen:

http://web.archive.org/web/2000101717214...imer/0013b.html

http://www.reitzes.com/cutup.html

http://www.artchive.com/artchive/B/bacon.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Stream_of_consciousness


Anmerkungen von den Übersetzern:

Stream of Consciousness: (von J. Joyce u. V.Woolf entwickelte) Erzähltechnik, bei der die Gedanken u. Gefühle einer literarischen Figur deutlich gemacht werden, indem der Gedankengang unmittelbar u. ohne zusätzl. Kommentar abgebildet wird [engl. 'Bewusstseinsstrom']

Francis, britischer Maler, * 28. 10. 1909 Dublin, † 28. 4. 1992 Madrid; Autodidakt; vom Surrealismus beeinflusst, malte er alptraumhafte Porträts, die häufig auf aktuelle Fotografien oder Reproduktionen älterer Kunstwerke zurückgehen und den Menschen, eingekerkert in geometrische Käfige, wie in einem Zerrspiegel erscheinen lassen.

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